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Grundlagen der traumabezogenen Spieltherapie und STI

25.09.27.09.

Dieses Sonderseminar bietet einmalig die Möglichkeit die Grundlagen der traumbezogene Spieltherapie und der Konfrontationsmethode „Strukturierte Traumaintervention“ an einem Wochenende zu erleben. Ausnahmsweise stehen den Teilnehmer*innen dafür sogar zwei Dozierende zur Verfügung. Es werden erst Grundlagen des Verständnisses von Psychotrauma und der Folgen früher Traumatisierung dargestellt und ein gemeinsames (diagnostisches) Verständnis von Spieltherapie entwickelt. Der erste Schwerpunkt dieses Wochenendes liegt auf dem Verfahren der traumabezogenen Spieltherapie/tSt. Diese wird anhand von Videodemonstration, Konzeptarbeit, Workshops und konkreten Demonstrationen von Therapeutenverhalten anhand der fishpool-Technik erarbeitet und anwendungsreif angeeignet. Die methodischen Bestandteile der tSt sind unter anderem:

  • klare Trennung von erster und zweiter Realitätsebene
  • Aufbau von Sicherheit
  • Integration des Todesthemas
  • Aufbau guter innerer Instanzen
  • Implizite Arbeit mit Spaltung

Die Methode ist für Kinder vom etwa 3. bis 12. Lebensjahr geeignet, einzelne Interventionen lassen sich aber auch gut mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie den Bezugspersonen selbst durchführen. Der dritte Seminartag ist der strukturierten Traumaintervention gewidmet. Bei der „Strukturierten Trauma-Intervention“ (STI) handelt es sich um eine von Dorothea Weinberg entwickelte psychotherapeutische Intervention zur Bearbeitung bewusster und abgrenzbarer Trauma-Erfahrungen (Unfälle, Naturkatastrophen, sexuelle Übergriffe, Gewalterfahrungen u.Ä.). Die Wirkung der STI beruht auf zwei Elementen: zunächst erfolgt auf verbaler und zeichnerischer Ebene eine künstliche Desintegration von sinnlichen Wahrnehmungseindrücken, Gefühlen und Gedanken, die infolge der traumatischen Erfahrung oft voneinander abgespalten wurden. Nach dieser Auftrennung werden die „Einzelteile“ sozusagen wieder Stück für Stück zu einem vollständigen Narrativ in Wort und Bild zusammengefügt. Dies schafft gleichzeitig Sicherheit, Klarheit und sicheren Abstand.

Voraussetzung für die Teilnahme an den Seminaren 3/4 zur traumabezogenen Spieltherapie ist ein solides Vorwissen zur personenzentrierten Spieltherapie, wie es in den Einführungsseminaren 1/2 zur personenzentrierten Spieltherapie vermittelt wird. Wenn Sie anderweitig eine entsprechende Qualifikation erworben haben, teilen Sie und das bitte bei Anmeldung mit.

Kontakt: weinberg-institut@posteo.de

Anmeldung:

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(z.B. Praxis, Beratungsstelle, Jugendhilfeeinrichtung)
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Details

  • Beginn: 25.09.
  • Ende: 27.09.

Veranstalter

  • Julia Häcker / Janek Roisch
  • E-Mail weinberg-institut@posteo.de

Veranstaltungsort

  • Weinberginstitut Dresden